Leistungen

Störungsbilder und Therapien

Unser breites Behandlungsspektrum umfasst unterschiedliche Störungen der Stimme, der Sprache und des Hörens sowie Beeinträchtigungen des Sprechens und Schluckens. Wir konzentrieren uns besonders auf die unten aufgeführten Störungsbilder und haben uns in den letzten Jahren gezielt darauf spezialisiert. Dafür stehen wir auch im interdisziplinären Austausch mit Ärzten, Therapeuten und anderem Fachpersonal.

Für Erwachsene

Obgleich funktioneller, organischer und psychischer Ursache. Die Beeinträchtigung der Stimmfunktion kann einen erheblichen Einschnitt in den Alltag bedeuten. Auswirkungen können hierbei unter anderem in der Klangfarbe, der Tragfähigkeit, Resonanz sowie Belastbarkeit spürbar sein. Mittels einer differenzierten Anamnese sowie Diagnostik erstellen wir ein Behandlungskonzept, das auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Sollten Sie von einer Stimmlippenlähmung betroffen sein, sind ein baldiger Therapiestart sowie hochfrequentes Training ratsam.

Eine Dyskalkulie beeinträchtigt die Zahlenverarbeitung. Betroffene haben Schwierigkeiten, mathematische Konzepte zu erlernen und anzuwenden – ganz unabhängig von Intelligenz oder Bildungsniveau. Mit gezielter Unterstützung können diese Fähigkeiten verbessert werden. Auslöser kann hier ebenfalls eine neurologische Schädigung sein.

Schwierigkeiten beim Lesen können auf eine Dyslexie zurückzuführen sein – manchmal infolge einer Hirnschädigung. Betroffene haben Schwierigkeiten, Wörter oder ganze Texte zu lesen und zu verstehen sowie die Rechtschreibregeln korrekt anzuwenden. Eine frühe Erkennung kann hier helfen, um die passende Unterstützung bieten zu können.

Ein muskuläres Ungleichgewicht in Gesicht/Mund kann auf eine myofunktionelle Störung zurückzuführen sein. Sprechen, schlucken und die mimische Entwicklung können beeinträchtigt sein. Die Therapie zielt darauf ab, Muskelungleichgewichte zu korrigieren, um eine möglichst physiologische Funktion wiederherzustellen. Dies betrifft alle Altersgruppen und bietet sich beispielsweise auch parallel zu einer Behandlung beim Kieferorthopäden oder nach Operationen am Kiefer an.

Ein Cochlea-Implantat löst viele Probleme, stellt Betroffene aber wieder vor neue Herausforderungen. Denn auch nach einer Implantation können Beeinträchtigungen des Gehörs weiterhin bestehen. Neben Anpassungen des Implantats selbst kann hier auch gezieltes Hörtraining helfen.

Der Einsatz einer Trachealkanüle bedeutet für die meisten Patienten und Angehörigen einen Zustand, der mit viel Unsicherheit und Unwissenheit verbunden ist. Eine engmaschige logopädische Betreuung kann hierbei unterstützen, erste Berührungsängste langsam zu überwinden, um die Handhabung im Alltag selbst zu kontrollieren. Sowohl Kommunikation, Atmung als auch das Schlucken stellen die mitunter größten Therapiebausteine dar.

Sprechstörungen beeinflussen die Art und Weise, wie Menschen sprechen. Während eine Dysarthrie die Muskeln betrifft, die für die Aussprache verantwortlich sind, verursacht eine Sprechapraxie Probleme bei der Planung und Koordination der Sprechbewegungen. Beide Störungen können die Verständlichkeit und die Kommunikation in unterschiedlichem Ausmaß beeinträchtigen.

Das gesundheitsorientierte, sozial-kommunikative Training – einzeln oder in der Gruppe wirkt sich unter anderem positiv auf Gehirnfunktionen wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Problemlösung aus. Die Förderung aller sprachrelevanter Hirnfunktionen ist somit immer mit Verbesserungen in der Kommunikation verbunden. Die Wirksamkeit des kognitiven Trainings nach Dr. med. Franziska Stengel wurde außerdem im Zusammenhang mit unterschiedlichsten Erkrankungen nachgewiesen.

Auffälligkeiten beim Schreiben können auf eine Dysgraphie zurückzuführen sein. Wurde die Diagnose im Rahmen der Therapie gestellt, handelt sich um eine Beeinträchtigung, die mit einer hirnorganisch bedingten Schädigung in Verbindung steht. Es gibt zudem viele unterschiedliche Formen, wie sie sich äußern kann.

Die manuelle Atemtherapie hat ihren Ursprung in der Physiotherapie. Mit gezielten Handgriffen und Übungen versucht der Therapeut dabei, die Atmung des Patienten zu regulieren. Diese Methode kann nicht nur bei Beschwerden helfen, sondern auch Stress lindern und zu mehr Entspannung führen. Letztlich hat die Atemfunktion Einfluss auf unser Sprechen, die Stimmlage und auch Tragfähigkeit der Stimme. Die manuelle Atemtherapie lässt sich vielseitig einbinden und stellt somit meist eine ergänzende Behandlungsform dar.

Hierunter versteht man Gesichtslähmungen, die häufig infolge neurologischer Schädigungen verursacht werden. Sie äußern sich unter anderem durch Schwierigkeiten in der Speichelkontrolle, beim Schlucken sowie Sprechen. Nicht zuletzt sind zudem das Lächeln, Augenzwinkern oder andere Gesichtsbewegungen betroffen. Auch Infektionen, Tumore oder Traumata können ursächlich für Fazialisparesen sein. Wichtig sind hier eine hochfrequente Therapie sowie das Eigentraining zuhause.

Wenn der natürliche Fluss des Sprechens ins Stocken gerät, sprechen wir meist von Stottern oder Poltern – den sogenannten Redeflussstörungen. Mit unterschiedlichsten Therapieansätzen kann das Sprechen gezielt bearbeitet werden und über den Behandlungsverlauf hinweg zu mehr Lebensqualität führen. Da Redeflussstörungen jedoch ein komplexes Störungsbild darstellen, setzt sich die Therapie aus ganz individuellen Bausteinen zusammen und passt sich regelmäßig den aktuellen persönlichen Anforderungen an. Sowohl im Kindes- als auch Erwachsenenalter ist eine ausführliche Anamnese, bei der die gesamte Lebens- und Entwicklungssituation in den Blick genommen wird, unerlässlich. In der Arbeit mit unseren jungen Patienten ist ein enger Einbezug der Elternteile maßgeblich.

Ist der Schluckakt durch ein plötzlich auftretendes Ereignis, wie beispielsweise einen Schlaganfall, beeinträchtigt, bedeutet dies für Patienten oftmals einen erheblichen Einschnitt in den Alltag. Betroffen können das Abschlucken von Speichel, Flüssigkeiten sowie Nahrung aller Konsistenzen betroffen sein. Der Schweregrad variiert hierbei und wird im Rahmen einer ausführlichen Diagnostik festgelegt. Behandlungskonzepte unterschiedlicher Art stehen zur Verfügung, um wieder zu mehr Lebensqualität zu gelangen und nicht zuletzt eine Aspirationspneumonie zu verhindern.

Wörtlich übersetzt bedeutet Aphasie Sprachverlust. Betroffene haben Einschränkungen beim Lesen und Schreiben sowie beim Sprachverständnis. Die Wortfindung, die grammatikalische sowie die lautliche Verarbeitung können ebenfalls gestört sein. Auslöser hierfür ist immer eine Schädigung des Gehirns wie beispielsweise ein Schlaganfall.

Für Säuglinge und Kleinkinder

Fütterstörungen betreffen oftmals Babys und Kleinkinder und können das Essen zu einer wahren Herausforderung machen. Kinder mit Fütterstörungen können beispielsweise Schwierigkeiten beim Schlucken, Saugen oder Kauen haben. Dies kann zu einer Entwicklungsverzögerung oder sogar auch Mangelernährung führen. Ein individuelles Vorgehen in der Therapie soll Ihnen und Ihrem Kind wieder zu mehr Leichtigkeit bei der Nahrungsaufnahme verhelfen und den Weg zur einer physiologischen Entwicklung bahnen.

Ein muskuläres Ungleichgewicht in Gesicht/Mund kann auf eine myofunktionelle Störung zurückzuführen sein. Sprechen, schlucken und die mimische Entwicklung können beeinträchtigt sein. Die Therapie zielt darauf ab, Muskelungleichgewichte zu korrigieren, um eine möglichst physiologische Funktion wiederherzustellen. Dies betrifft alle Altersgruppen und bietet sich beispielsweise auch parallel zu einer Behandlung beim Kieferorthopäden oder nach Operationen am Kiefer an.

Von oralen Restriktionen sprechen Logopädinnen und Logopäden, wenn die Beweglichkeit der Lippen oder der Zunge eingeschränkt ist. Durch den chirurgischen Eingriff der Frenotomie, bei der ein zu kurzes Lippen- oder Zungenbändchen durchtrennt wird, können die Beweglichkeit verbessert und eine herausfordernde Nahrungsaufnahme gelöst werden. Nicht immer ist jedoch eine Frenotomie nötig. Wir beraten gerne mit Ihnen und angrenzenden Fachgruppen zusammen, welche Therapiemethode geeignet ist. Eine logopädische Betreuung ist in jedem Fall ratsam.

Wenn der natürliche Fluss des Sprechens ins Stocken gerät, sprechen wir meist von Stottern oder Poltern – den sogenannten Redeflussstörungen. Mit unterschiedlichsten Therapieansätzen kann das Sprechen gezielt bearbeitet werden und über den Behandlungsverlauf hinweg zu mehr Lebensqualität führen. Da Redeflussstörungen jedoch ein komplexes Störungsbild darstellen, setzt sich die Therapie aus ganz individuellen Bausteinen zusammen und passt sich regelmäßig den aktuellen persönlichen Anforderungen an. Sowohl im Kindes- als auch Erwachsenenalter ist eine ausführliche Anamnese, bei der die gesamte Lebens- und Entwicklungssituation in den Blick genommen wird, unerlässlich. In der Arbeit mit unseren jungen Patienten ist ein enger Einbezug der Elternteile maßgeblich.

Leistungen für Erwachsene

Obgleich funktio­neller, organi­scher und psychi­scher Ursache. Die Beein­träch­tigung der Stimm­funktion...

Das gesund­heits­ori­en­tierte, sozial-kommu­­ni­­kative Training – einzeln oder in der Gruppe...

Eine Dyskal­kulie beein­trächtigt die Zahlen­ver­ar­beitung. Betroffene haben Schwie­rig­keiten, mathe­ma­tische Konzepte...

Auffäl­lig­keiten beim Schreiben können auf eine Dysgraphie zurück­zu­führen sein. Wurde...

Schwie­rig­keiten beim Lesen können auf eine Dyslexie zurück­zu­führen sein –...

Die manuelle Atemthe­rapie hat ihren Ursprung in der Physio­the­rapie. Mit...

Ein musku­läres Ungleich­ge­wicht in Gesicht/Mund kann auf eine myofunk­tio­nelle Störung...

Hierunter versteht man Gesichts­läh­mungen, die häufig infolge neuro­lo­gi­scher Schädi­gungen verur­sacht...

Ein Cochlea-Implantat löst viele Probleme, stellt Betroffene aber wieder vor...

Wenn der natür­liche Fluss des Sprechens ins Stocken gerät, sprechen...

Der Einsatz einer Trache­al­kanüle bedeutet für die meisten Patienten und...

Ist der Schluckakt durch ein plötzlich auftre­tendes Ereignis, wie beispiels­weise...

Sprech­stö­rungen beein­flussen die Art und Weise, wie Menschen sprechen. Während...

Wörtlich übersetzt bedeutet Aphasie Sprach­verlust. Betroffene haben Einschrän­kungen beim Lesen...

Leistungen für Säuglinge und Kleinkinder

Fütter­stö­rungen betreffen oftmals Babys und Klein­kinder und können das Essen...

Von oralen Restrik­tionen sprechen Logopä­dinnen und Logopäden, wenn die Beweg­lichkeit...

Ein musku­läres Ungleich­ge­wicht in Gesicht/Mund kann auf eine myofunk­tio­nelle Störung...

Wenn der natür­liche Fluss des Sprechens ins Stocken gerät, sprechen...

Ganzheitlicher Ansatz

Um Sie umfassend behandeln zu können, erstellen wir auf Grundlage fundierter Diagnostik- und Behandlungskonzepte einen Therapieplan – immer mit dem Ziel vor Augen, Ihnen wieder mehr Lebensqualität zu ermöglichen. Wichtig ist für uns dabei ein ganzheitlicher Ansatz, indem der Mensch ganz gesehen wird und nicht nur logopädisch, sondern bei Bedarf auch von anderen Therapeutinnen und Therapeuten behandelt wird. Klar ist: Eine Verbesserung kommt nicht über Nacht. Neben unserer Arbeit ist es besonders wichtig, dass die Patienten selbst ebenso die Angehörigen Ihren Teil dazu beitragen und mitarbeiten.

Kontakt

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Mein Name ist Simone Scherzer. Ich berate Sie gerne zu meinen Leistungen. Rufen Sie uns an oder nutzen Sie unser Kontaktformular und vereinbaren Sie direkt einen Termin.

Workshops & Vorträge

Wertvolles Wissen weitergeben – in Workshops und Vorträgen

Manchmal helfen schon ein paar Tipps und Informationen, um präventiv besser zu handeln oder Probleme schneller in den Griff zu bekommen. Dazu bieten wir Ihnen in regelmäßigen Abständen Termine für Workshops und Vorträge an – zum Beispiel zu diesen Themen:

Tagtäglich sind wir auf unsere Stimme angewiesen. In manchen Berufen – wie zum Beispiel bei Lehrkräften oder Coaches – ist das ganz besonders der Fall. In mehreren Schritten lernen Sie, was Ihrer Stimme gut tut und was nicht. Sie erfahren, wie Ihre Stimme resonanzreicher und tragfähiger wird und wie Sie bereits beim Sprechen Stimmstörungen vorbeugen können. Und auch bei der deutlichen Artikulation helfen wir Ihnen gerne weiter.

Gerade zuhause stellen Dysphagien eine große Herausforderung für Betroffene und Angehörige dar. Komplikationen wie einer Aspirationspneumonie muss dringend vorgebeugt werden. Mit einigen Hilfestellungen kann man Risiken im Alltag vermeiden. Wir erklären Ihnen, wie das geht.

Im Umgang mit einer Trachealkanüle gibt es wichtige Handhabungen und Abläufe zu beachten. Diese können wir Ihnen im Rahmen eines Workshops näherbringen. Dabei gehen wir ganz spezifisch auf Ihre persönliche Situation ein.

Derzeit stehen noch keine Termine fest. Für eine individuelle Beratung können Sie uns aber jederzeit kontaktieren.